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Frühstück

Im Brennpunkt der Zusammenarbeit

Wir laden Sie regelmäßig zu einem Frühstück am Naschmarkt ein.

Zuhören und sich verwöhnen lassen: Wir bereiten aktuelle Themen scharf angebraten und leicht verdaulich für Sie auf. Nehmen Sie Kostproben unserer Erfahrung mit.

Sich einmischen und mitreden: Wir regen den Dialog mit und unter Ihnen an und übermitteln Tags darauf die Impulse per E-Mail zum Weitertragen und Weiterdenken.

Anderen begegnen und sich vernetzen: In informeller Atmosphäre treffen Sie auf unsere BeraterInnen sowie PersonalistInnen, Führungskräfte und Mitglieder aus anderen Organisationen.

NÄCHSTES NASCHMARKT-FRÜHSTÜCK

Da unsere Beobachtungen während und nach dem Lockdown durch die „Corona-Krise“ unseren supervisorischen Blick wieder verstärkt auf Kooperation in Organisationen gelenkt haben, stellen wir beim 2. Naschmarkt-Frühstück in Oberösterreich das Thema Kooperation in den Mittelpunkt, um gemeinsam mit Ihnen die Erfahrungen des Frühjahrs 2020 einzuordnen und zu reflektieren.

Die Impulsgeberinnen Kathrin Kordon & Magdalena Tauber zeigen auf, was in der Zeit des Lockdowns aus Beraterinnensicht hinsichtlich Kooperation besonders deutlich wurde, wo die Herausforderungen liegen und was wir aus dieser Zeit „lernen“ und weiterentwickeln können. Nicht zuletzt verweisen sie auf den Beitrag von Supervision als Reflexionsraum und legen dar, was Supervision für eine gute und gelingende Kooperation leisten kann.

Termin & Ort

Freitag, 16. Oktober 2020
Museum Arbeitswelt: Wehrgrabengasse 7, 4400 Steyr
09:00 – 11:30 Uhr mit Frühstück
Moderation: Helge Waldherr
Um verbindliche Voranmeldung wird gebeten: 

Wie halten Sie es mit der Kooperation nach dem Lockdown?
Rethinking Kooperation in Organisationen und der Beitrag von Supervision

Gewissheit, Vertrautheit, Austausch sowie der konstruktive Umgang mit Differenzen und der Bearbeitung von Konflikten sind zentrale Merkmale von Kooperation. Durch die einschneidenden Ereignisse rund um CoVid-19 sind viele dieser Aspekte in noch nie dagewesenem Ausmaß unter Druck geraten. Der Fokus lag auf dem effizienten Austausch von Informationen und der Ausführung von direktiven Vorgaben. Dies entspricht einem durchaus funktionalen Verhalten in Krisensituationen: Alle ziehen an einem Strang und lassen emotionales Befinden, Widersprüche, bestehende Konflikte und Differenzen in den Hintergrund treten.

Viele Herausforderungen während des Lockdowns scheinen in Organisationen und Teams auf den ersten Blick gut bewältig worden zu sein, etwa die Einführung von völlig veränderten Arbeitsprozessen und Strukturen (geteilte Teams, Homeoffice etc.) sowie der Umgang mit individueller (auch privater) Betroffenheit. Führungskräfte staunen, angesichts der Bereitschaft ihrer Mitarbeiter*innen direktive Vorgaben ohne Murren entgegengenommen zu haben. Mitarbeiter*innen beschreiben, dass sie einen gestärkten Teamzusammenhalt erlebt haben und liebäugeln nun mit dem Wunsch, weiterhin ein stückweit von der Außenwelt abgeschirmt zu arbeiten, um sich der eigentlichen Aufgabe besser widmen zu können.

Die derzeit zum Teil beobachtbare Idealisierung/Romantisierung des Erlebten ist durchaus nachvollziehbar: es kann für alle Beteiligten entlastend sein, wenn Aushandlungsprozesse verkürzt werden, um zu Entscheidungen zu gelangen. Falle oder Chance? Das ist hier die Frage, der wir gemeinsam nachgehen wollen! Denn einerseits erfordert gerade die Komplexität in Organisationen und die oftmals spannungs- und konfliktgeladenen Kontexte ein hohes Maß an persönlicher Auseinandersetzung, um als Organisation oder Team erfolgreich zu bleiben. Andererseits erscheint es in Anbetracht der Situation durchaus legitim zu hinterfragen, welche Erfahrungen aus der virtuellen Zusammenarbeit die persönliche Auseinandersetzung nicht auch erleichtern können.

Erfolgreiche Kooperation zeigt sich immer auch im konstruktiven Umgang mit Differenzen und Konflikten und bedarf Raum für gemeinsame emotionale Verarbeitung in Form der Differenzierung des Erlebten und dessen was davon bleiben soll/kann. Gelingt dies, so kann die Basis von Kooperation – nämlich Vertrauen – (wieder neu) entstehen. Um dies zu ermöglichen braucht es Raum und Zeit für Austausch und Kontakt und manchmal einen Blick von außen – ein Angebot das Supervision leisten kann.

BISHERIGE THEMEN

  • Sandwich-Führung: Herausforderung der mittleren Führungsebene 
    Mit Andrea Sanz & Gerhard Schinnerl (November 2019)
    Beim 1. Naschmarkt-Frühstück an unserem zweiten Standort in Oberösterreich/Steyr haben die beiden ImpulsgeberInnen inhaltlich den Bogen zwischen den Herausforderungen für die mittlere Führungsebene über gängige Fallen in Sandwich-Positionen gespannt und Empfehlungen ausgesprochen, um diesen Herausforderungen gerecht werden zu können.
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  • Beiträge der Gruppendynamik zur Selbststeuerung in Organisationen
    Mit Jutta Überacker, Philipp Schimek, Andrea SanzDominik Pesendorfer (November 2019)
    Das 16. Naschmarkt Frühstück beschäftigte sich mit dem Verfahren der Gruppendynamik und seinen Beiträgen zur Entwicklung von Selbststeuerung in Organisationen. Die ImpulsgeberInnen (und Gruppendynamik-TrainerInnen) erleben hier eine Diskrepanz zwischen der (An-)Forderung nach flexiblen, lateralen Führungssystemen und der Umsetzung über strukturbezogene Betriebssysteme. Im Rahmen des Früshtücks wurde erläutert, wieso gruppendynamische Herangehensweisen besonders wertvoll sind, um lebendiges Lernen rund um das Thema Selbststeuerung zu ermöglichen.
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  • Sandwich-Führung – oft gehört, wenig besprochen. Herausforderung der mittleren Führungsebene.
    Mit Andrea Sanz & Gerhard Schinnerl (November 2018)
    Beim 15. Naschmarkt Frühstück gaben die beiden ImpulsgeberInnen Einblick in einen wesentlichen Kernbereich ihrer Beratungstätigkeit. Mit der wachsenden Komplexität im Umfeld von Organisationen kommt vor allem die mittlere Führungsebene in Bewegung. Inhaltlich wurde der Bogen gespannt zwischen den Herausforderungen über gängige Fallen in Sandwich-Positionen bis hin zu brauchbaren Empfehlungen, um diesen Herausforderungen gerecht zu werden. Wie wichtig dabei Rollenbewusstsein und -flexibilität sind, zeigte unter anderem auch ein Modell, das zur gemeinsamen Reflexion einlud.
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  • Es wüten die Mythen – Online-Kommunikation ist nicht supereasy!
    Mit Max Harnoncourt (Mai 2018)
    Beim 14. Naschmarkt-Frühstück haben wir das Medium gewechselt und Max Harnoncourt (Geschäftsführer von factline) gefragt, wieso Online-Kommunikation nicht so easy ist, wie wir uns das immer gedacht haben, was die Chancen und Hürden sind und was wir tun können, damit sie funktioniert.
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  • Kooperation zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat
    Mit Günther Haberl (Oktober 2017)
    Beim 13. Naschmarkt-Frühstück gab Günther Haberl (Betriebsratsvorsitzender VertretungsNetz, Supervisor/Coach isvoe) Einblick in das gelebte Kooperationsmodell bei VertretungsNetz und ging dabei der Frage nach, was wesentliche Erfolgsfaktoren gelingender Kooperation zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat sein können.
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  • Gesundheit als Führungsaufgabe – auch das noch?!
    Mit Andrea Sanz & Kornelia Steinhardt (April, Oktober 2015)
    Beim 12. Naschmarkt-Frügstück ging es um die Frage, welche Verantwortung den Führungskräften für die Aufrechterhaltung der (psychischen) Gesundheit der MitarbeiterInnen im Unternehmen zukommt. Der Gestaltungsraum von Führungskräften, sinnvolle Maßnahmen für ihre eigene Gesundheit sowie die Gesundheit ihrer MitarbeiterInnen zu setzen, steht und fällt mit der Bedeutung, die Gesundheit im Unternehmen beigemessen wird.
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  • Kooperation
    Vom Ringen und Gelingen – Zusammenarbeit heute
    Mit Philipp Schimek & Ebrû Sonuç (November 2014)
    Wo Arbeit geteilt wird, muss sie auch wieder zusammengeführt werden. Dazu braucht es Abstimmung und Konfliktbearbeitung an den Schnittstellen etablierter Arbeitsteilung. Auch bei zunehmenden organisationsübergreifenden Herausforderungen wird Kooperation als Schlüsselkompetenz hervorgehoben. Philipp Schimek und Ebru Sonuc sind beim 11. Naschmarkt-Frühstück der Frage nachgegangen, was die wesentlichen Erfolgsfaktoren gelingender Zusammenarbeit sind und gaben einen Einblick in ihr gelebtes Kooperationsverständnis im Rahmen eines gemeinsamen OE-Beratungsprojektes.
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  • Innerbetriebliche Dialogräume
    Supervision als kritische Dienstleistung in Organisationen
    Mit Andrea Sanz (April 2014)
    Dialogräume zu eröffnen ist seit jeher Aufgabe von Supervision. Mit den wachsenden Widersprüchen in der Arbeitswelt steigt auch die Tendenz zur Auslagerung von Problemen ins Einzelsetting, der Bedarf an innerbetrieblichen Dialogräumen ist aber dennoch gegeben und würde sehr viel mehr zur Entlastung und Konfliktfähigkeit von MitarbeiterInnen beitragen, sofern die Beteiligten bereit sind Supervision als kritische Dienstleistung an der Sache zu begreifen. Welche Implikationen dies für AuftraggeberInnen nach sich zieht, stellte Impulsgeberin Andrea Sanz im Rahmen des 10. Naschmarkt-Frühstücks zur Diskussion.
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  • Gruppe – Körper – Energie
    Mit Dominik Pesendorfer (November 2013)
    Körper, Kraft & Energie sind Themen, die in der heutigen (Arbeits-)Welt verstärkt in den Blickpunkt gesellschaftlicher und organisationaler Aufmerksamkeit gerückt sind. Unter zunehmendem Druck stehen Teams vor der Herausforderung, verstärkt kooperieren zu müssen, Energien und Kräfte für das Gemeinsame aufzubringen und zu investieren. Beim 9. Naschmarkt-Frühstück bot Dominik Pesendorfer Einblicke in spezifische Beobachtungsrichtungen, die zur Bildung diagnostischer Hypothesen wie auch von Interventionsansätzen aus unterschiedlichen Funktionen herangezogen werden können.
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  • Evaluierung psychischer Fehlbelastungen:
    Die Novelle des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes –
    Sinn oder Unsinn? Zusätzliche Auflage oder Chance?
    Mit Verena Tatra (Mai 2013)
    Mit Jänner 2013 ist eine Novelle des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes in Kraft getreten. ArbeitgeberInnen sind nun verpflichtet, ihre Arbeitsplätze dahingehend zu evaluieren, inwieweit diese mit psychischen Belastungen verbunden sind, die zu Fehlbeanspruchungen führen können. Beim 8. Naschmarkt-Frühstück klärte die Impulsgeberin Verena Tatra, wie Betriebe zu einem sinnvollen und für alle Beteiligten nutzbringenden Umgang mit der Evaluierungspflicht kommen können und welche Chancen die Novelle in sich birgt.
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  • Widerstand entwickeln – Resilienz als zentrale Fähigkeit in turbulenten Zeiten
    Mit Philipp Schimek (November, Dezember 2012)
    Beim 7. Naschmarkt-Frühstück diskutierte Philipp Schimek das Konzept der Resilienz – meist als Widerstandsfähigkeit umrissen – als Schlüsselrolle in der modernen Personalentwicklung und skizzierte, wie Personalführung mit dem Erhalt von Gesundheit in Beziehung steht und welche Konsequenzen die Entwicklung von Resilienz für die Zusammenarbeit in Organisationen hat.
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  • Management by Körper?
    Mit Dominik Pesendorfer  (März 2012)
    „Du musst dein Leben ändern“ – so lautet ein Imperativ unserer Zeit. Das (Berufs)leben 
des Menschen ist geprägt von Dogmen der Selbstverständlichkeit permanenter
 Veränderung, Verbesserung, Flexibilität und Eigenverantwortlichkeit.
 Der Mensch ist zum/zur UnternehmerIn seiner/ihrer Selbst geworden. Beim 6. Naschmarkt setzte sich Dominik Pesendorfer mit dem „Management“ des eigenen Körpers auseinander und diskutierte über Perspektiven und Haltungen im Umgang mit dem zunehmenden Anpassungsdruck.
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  • Weniger Rezepte – Mehr Kontakt! Instrumente des Personalmanagements
    Mit Philipp Schimek (November 2011)
    Da klassische Instrumente des Personalmanagements oftmals Engagement und Identifikation der MitarbeiterInnen behindern, gab es beim 5. Naschmarkt-Frühstück Anregungen von Philipp Schimek, wie mittels gruppendynamischer Arbeitsprinzipien gegensteuert werden kann.
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  • Burnout als Gruppenphänomen
    Mit Andrea Sanz (Mai 2011)
    Burnout ist in aller Munde. Es wird jedoch öffentlich-medial wie auch betriebsintern meist individuell „behandelt“. Andrea Sanz lud zu einem Paradigmenwechsel in der Betrachtungsweise von Burnout ein, indem sie die psycho- und gruppendynamischen Implikationen von Burnout auf (Team-)Arbeit reflektierte, die Diskussion mit neuen Zugängen aus der Burnout-Forschung anreicherte und Hinweise zur Burnout-Prävention im Team lieferte.
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  • 8 Jahre Diversity Management in Österreich – Wo steht die Umsetzung in österreichischen Organisationen?
    Mit Jutta Überacker (November 2010)
    Jutta Überacker widmete sich einer Standortbestimmung bezüglich der Umsetzung von Diversity Management (DIM) in österreichischen Organisationen. Sie rekapilulierte die letzten 8 Jahre seit dem Start der Verbreitung von DIM in Mitteleuropa. Basierend auf eigenen Praxiserkenntnissen und Erfahrungen von KollegInnen im Feld thematisierte sie Beteiligungen und Widerstände, Treiber und Hindernisse und skizzierte unterschiedliche Ansätze und Sichtweisen von DIM.
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  • Mentoring und Gruppencoaching – Kommunikation an unsichtbaren Grenze
    Mit Regina Trotz (April, Juni 2010)
    Regina Trotz lieferte Einblicke in die Implementierung und Wirksamkeit von Mentoringkonzepten und Gruppencoachings in Organisationen. Sie veranschaulichte Mentoring als ein wirksames Instrumentarium des
    Erfahrungslernens, der Erweiterung von Kommunikationsprozessen und der Entwicklung der Organisationskultur.
  • Denglisch, Spanglisch, Frenglisch…oder doch Englisch als lingua franca? – Über Sprachunterschiede in interkulturellen Arbeitskontexten.
    Mit Kathrin Kordon (Oktober, November 2009)
    Kommunikation im beruflichen Kontext in einer Zweit- oder Drittsprache wird oft als große Herausforderung erlebt. Vermeintliche Sprachdefizite und „Fehler“ führen oft zu großer Verunsicherung. Kathrin Kordon lud zu einem Perspektivenwechsel ein, indem sie kommunikativen Ressourcen des nicht-muttersprachlichen Diskurs beleuchtete.