Führen im Ausnahmezustand

Ein Inhouse-Seminar für Führungskräfte unter anhaltenden Krisenbedingungen

Sorry, this entry is only available in German. For the sake of viewer convenience, the content is shown below in the alternative language. You may click the link to switch the active language.

Die Corona-Krise hat gezeigt, dass Führungskräfte nicht nur die von der Regierung vorgegebenen Maßnahmen organisationsadäquat umsetzen, sondern auch dadurch ausgelöste zusätzliche Krisen managen müssen: ständiges Anpassen der Prozesse und Arbeitsbedingungen an neue Vorgaben, mangelnde Planbarkeit, laufende Ausfälle, Erschöpfungszustände im Team, fehlender Kontakt und gängige Führungsinstrumente, die nicht mehr greifen.  Es kommt zu einer Häufung einander bedingender Krisensituationen.

Der sogenannte „Brennglas-Effekt“ fördert zutage, was bereits vor dem Ausbruch der Krise schwelend vorhanden war. Je länger dieser Ausnahmezustand anhält, desto schwieriger wird es, bestimmte Phänomene einer Ursachen-Wirkung-Logik zuzuordnen. Dies schafft Desorientierung und Verunsicherung sowie einen Zustand der Dauerbelastung für Führungskräfte. Containment von Ungewissheit und Frust prägen den Alltag. Hinzu kommen Themen, die für viele Führungskräfte neu sind, wie z.B. virtuelle Kommunikation und das Führen von dislozierten Teams im Remote-Modus.

Das haltgebende Moment der Führung gewinnt hier an Bedeutung und der notwendige Einsatz der eigenen Autorität ist trotz zunehmender Müdigkeitserscheinungen gefordert wie selten zuvor.

Dass Krisen aber auch Wendepunkte darstellen – Stichwort: „Die Krise als Chance“ – zeigt sich dann, wenn Führungskräfte in einer Krise ungeahnte Stärken und Potenziale bei sich selbst und ihren Mitarbeiter*innen entdecken.

Das 1-2 tägige Inhouse-Seminar soll daher den Erfahrungen der letzten Monate im Krisenmodus geschuldet sein und den Teilnehmenden die Möglichkeit zum Innehalten geben, um ihre spezifischen Anliegen mithilfe von kollegialer Beratung vertiefend zu reflektieren, zu bearbeiten und für den Führungsalltag in bewegten Zeiten nutzen zu können:

  • Reflexion der persönlichen Führungserfahrungen unter Krisenbedingungen
  • Stärken-Schwächen-Analyse auf den Ebenen Organisation/Team, Mitarbeiter*innen, Führungssystem
  • Umgang mit De-Motivation, fehlender Planbarkeit und Erschöpfungszuständen
  • Neue Impulse zur Selbstführung sowie persönliche Resilienz-Faktoren
  • Fachinput: Phasenmodell der Krisen-Bewältigung, spezifische Anforderungen für das „Führen in Krisen“, Integrales Führungsmodell nach Riemann-Thomann
  • Spezialthemen zur Vertiefung, wie z.B. Umgang mit dislozierten Teams, Möglichkeiten zur Kompensation der fehlenden Sozialkontakte im Home Office, virtuelle Kommunikation

Gemäß der Ausgangssituation, die im Rahmen eines ausführlichen Gesprächs zur Auftragsklärung erhoben wird, erfolgt ein maßgeschneidertes Angebot inkl. Kosten für den spezifischen Bedarf der Organisation. Je nach Gruppengröße erfolgt die Begleitung alleine oder im Tandem. Nach Absprache kann das Angebot auch virtuell stattfinden.

Information & Kontakt
Mag.a Andrea Sanz

Mobil +43/699/11 50 70 41

>> download PDF